2016/10/20

Ultimos días en España

Alina war pünktlich um viertel vor 11 in der Uni, ich habe etwas gepackt und ihr pünktlich zur Mittagszeit Mittag vorbeigebracht und habe mich dann bei 28 Grad an den Strand begeben :D
Seit langem habe ich danach mal wieder ordentlich Sport gemacht – ich war ganz erstaunt von mir selber :D
Am frühen Abend habe ich noch ein letztes Mal Abby getroffen und zum Abendessen ging es mit Bennet, Alina, Matze, Fenja und Leon ins Cocco J

Dienstag aka mein letzter Tag in Palma habe ich mich morgens noch auf ein Frühstück mit meiner ehemaligen Spanischlehrerin getroffen! Das war schön und lecker hihi ich habe mir unter anderem noch ein letztes Mal das leckerste MArzipancroissant der Welt gegönnt!
Nachmittags bin ich dann endlich im Hard Rock Café gewesen, um mir mein Mallorca T-Shirt zu kaufen. Den restlichen Tag habe ich versucht zu packen, bevor wir Mädels abends noch ein letztes Mal an den Ballermann ins Casablanca gegangen sind. Dieses Retsaurant ist eindeutig mein Lieblingsrestaurant. Ich komme einfach nicht über diese Pizza mit Käserand hinweg hihi

SOOOOO GUT! Mandeln und Marzipan sind einfach das tollste - neben Schoki. Oder in Kombination. Hach .. essen *-*
Zurück zu Hause haben Alina und ich noch eine Runde geschnackt, ehe mir dann wieder einfiel, dass ich noch zu Ende packen muss. So kam es, dass Alina und ich beide auf dem Boden neben meinen geöffneten Koffern saßen, hin und hersortiert, herausgenommen und erneut gewogen, bevor alles passte. Ein paar Sachen musste ich bei Alina lassen, die kommen bei meinem nächsten Besuch mit zurück.
Pack Dilemma

Gestern hieß es „Adios Palma“. Ich war noch nie so schlecht gelaunt und unomotivert an einem Flughafen ... Ich wollte einfach wirklich nicht nach Hause. Beziehungsweise ich wollte wirklich nicht wahrhaben, dass Spanien vorbei war.
Die böse Maschine, die mich zurück nach Hamburg bringen solle :(

Ich hatte Angst, zurück zu kommen und war gleichzeitig froh, nur 3 Tage in Rellingen zu sein. Klingt so, als würde ich zu Hause schlecht behandelt werden oder keine Freunde haben. Stimmt nicht, aber dennoch ist mein Platz nicht (mehr) dort, sondern woanders. Wo, weiß ich noch nicht genau. Und solange ich das noch nicht weiß, wird der wilde Geist und die Freiheit genutzt, um so viele Städte wie möglich zu sehen, so viel wie möglich zu entdecken und so viele verschiedene, interessante Persönlichkeiten kennen zu lernen wie möglich. Und im Zuge dessen mich, meine Persönlichkeit und meinen Geist immer weiter zu entwickeln. Nie auszulernen ist mein Motto!

Ich denke, das war nun vorerst mein letzter Beitrag hier auf dem Blog. Samstag geht es für mich nach Mittweida zur Hochschule dort. Zum Glück nur 4 Wochen :P

Und ab Dezember wohne ich in Reutlingen und beginne mein Praktikum bei Hugo Boss! LET’S DO THIS! #girlboss

2016/10/18

Barcelona

Meine letzte Station für die Reise war die Stadt, in der vor über 2 Jahren alles begann. Meine große Liebe  und zweite Heimat Barcelona.
Ich bin in meiner alten WG untergekommen, was natürlich mega praktisch war. Ich kannte die Wohnung, die Nachbarschaft und immerhin noch eine der Bewohner, nämlich Marta :)

Freitagmorgen habe ich mich ganz entspannt mit Lena zum Frühstücken getroffen, bin in Gracia herumspaziert, mittags mit Claudia einen Kaffee getrunken und dann auf einen Frozen Joghurt Meike getroffen. Barcelona war immer noch sehr von Touris überlaufen. Im Gegensatz zu Palma zumindest!
Bevor Alina aus Palma um kurz vor Mitternacht am Plaza de Universidad ankam, 
war ich abends mit Marta noch Hamburger essen hihi
Chai Latte, Schokobowl und Fruitcake - alles vegan
Claudia :*
FROYO! Ganz ganz große Liebe hihi
Hamburger und Süßkartoffelpommes! BEST
Samstag sind Alina und ich recht zeitig aufgestanden, damit ich ihr die Stadt und mein Barcelona zeigen kann. Zum Frühstücken ging es ins Flax & Kale mit Meike. Danach sind wir Richtung Plaza España und dem Mont Juic gelaufen. Haben den erklommen und sind danach zur Rambla und zum La Boqueria gesteppt. Dort gab es eine kleine leckere Stärkung. Zum Abschluss ging es noch etwas bummeln und dann mit dem Rad nach Hause. Und weil wir so faul waren und keinen Schlüssel zum wieder reinkommen hatten, haben wir uns was zu essen bestellt :P
Blick auf den Plaza España
La Boquería! Leggooooor
Wie in der Südsee
Ich kann einfach nicht ohne hihi

Sonntag, an unserem letzten Tag, sind wir zum Frühstücke ins Surf House am Strand gefahren. OMG war das lecker!!! Natürlich MUSSTE ich mir noch diese leckere Waffel mit Nutella gönnen, bevor wir in den Parc de la Ciutadella gegangen sind. Von dort aus sind wir durch den Arc de Triumph zur Sagrada Familia gelaufen, haben die Bunkers erklommen sowie den Parc Güell besichtigt. Und das alles zu Fuß :D
Blondie <3
Vor der Sagrada Familia
Obligatorisches Bild auf den Bunkers #wheninbarna
Parc Güell

Runter ging es allerdings mit der Metro. Next stop war CHÖK! Denn Alina gingen diese Kronuts nicht mehr aus dem Kopf hihi

Gegen Abend wollte ich Alina unbedingt noch die schönste Dachterrasse mit dem schlechtesten Service in Barcelona zeigen :P Der Blick war wieder atemberaubend. Der Service -wie vermutet- so schlecht, dass wir nach 15 Minuten auf zwei Gläser Rosé warten, wieder abgehauen sind.

Wir haben uns noch ein paar Empanadas an einem kleinen Marktstand geholt und ganz stielsicher auf einer Bank am Barceloneta gegessen. Anschließend ging es ins Kino :D Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, in Palma den Film „Bridget Jones Baby“ zu schauen, haben es aber nie geschafft. Und da bot sich der Sonntag in Barcelona perfekt an. Groß ausgehen konnten und wollten wir nicht, da wir am Montag gegen 6 Uhr die Wohnung verlassen mussten, um unseren Flieger zurück nach Palma zu bekommen. Neben einer riesigen Packung Popcorn (ich habe leider erst dann herausgefunden, dass Popcorn in Spanien quasi nichts im Vergleich zu Deutschland in Kinos kostet) war der Film ein absolutes Highlight. Wir haben so viel gelacht und sogar alles, bis auf eine kleine Szene (die leider recht ausschlaggebend für den weiteren Filmverlauf war) alles verstanden hihi

Und Montagmorgen waren zwei müde, aber glückliche Blondies auf dem Weg zurück nach Palma!


Insgesamt bin ich laut meiner Jawbone in den 7 Tagen 173.548 Schritte gelaufen, was 139km entspricht.

Alles in allem war die Reise der Wahnsinn! So viele neue Eindrücke, so viele neue, tolle Menschen kennen gelernt und genauso viele tolle wiedergetroffen.

Ich habe eine neue Seite Spaniens kennen gelernt. Die Menschen waren etwas herzlicher als in Barcelona (wie bei uns der Unterschied von Bayern und Hamburg :P), die Kultur eine etwas andere. Es wurde mehr Spanien als Land und dessen Kultur gefeiert anstatt eine einzige Provinz namens Catalunya mit eigener Sprache und dem dringenden Bedürfnis nach Unabhängigkeit. Dennoch würde ich nie mein Barcelona gegen eine andere Stadt eintauschen!!!

Granada

In Granada hatte ich direkt am Mittwochabend meinen Eintritt ins La Nazaries, einem Teil der Alhambra, einer Stadtburg.

Die Alhambra ist wunderschön. Auch sie stammt aus der Zeit des maurischem Spaniens und ist sehr arabisch im Stil. Seit 1984 gehört sie zum Weltkulturerbe.
Granada bei Nacht

Völlig müde und k.o. habe ich mich für den Bus zurück nach unten in die Stadt entschieden. Im AirBnB angekommen, habe ich 2 Schockmomente erleben müssen.
Der erste war, dass die Haustür von innen verriegelt war. Also musste ich erstmal die restlichen Mitbewohner wachklingeln. Denn leider war es kein AirBnB, wo die eigentlichen Mieter mit im Haus leben, sondern nur eine Wohnung, in der jedes Zimmer als AirBnB vermietet wird. Nichts mit „wie zu Hause fühlen“ oder so. Gut, es machte mir ein Engländer in meinem Alter auf. Kurzer (meinerseits genervter) Smalltalk, dann bin ich in mein Zimmer, wo ich meine Tasche sortierte. Im Hintergrund merkte ich, wie die Tür sic langsam bewegte ... ich drehte mich um und im Türrahmen stand ein älterer Herr. An sich ja nichts wildes, ABER er stand dort NACKT und hielt sich nur notdürftig sein T-Shirt vor sein bestes Stück.. Das ganze schien mir sehr suspekt und kurios und entsprechend unfreundlich reagierte ich auf sein „Oh I thought we are on our own“ mit einem „No, apparently NOT“ und machte die Tür zu. Zur Krönung der ganzen Situation konnte ich noch nicht einmal meine Tür verriegeln. Mein AirBnB Host hat dann erstmal bitterböse Whatsapp Nachrichten von mir bekommen und im Nachhinein auch eine schlechte Bewertung. So viel dazu ...
Durch das sehr schlechte Wetter, den Regen, den Wind und die Kälte, habe ich nachts gefroren wie ein nackter Hund im tieftsen Winter. Denn es gab als Decke ein dünnes Sommerlaken, welches man im Sommer nur nutzt, um die Mücken abzuhalten und nicht, weil man friert ...

Entsprechend müde und fröstelnd bin ich am nächsten Morgen aufgestanden und habe mich fertig gemacht. Ziel war es, irgendwie irgendwo nicht ganz ungesund zu frühstücken. Und dann habe ich das ultimative Frühstückbuffet eines Hotels gefunden, was aber öffentlich war. Für 8€ durfte ich mich am echt leckeren Buffet bedienen so viel ich wollte, so viel kalte Getränke und sogar einen traumhaft leckeren Kaffee mit meinem Namen konsumieren :)
Wohlgenährt ging es dann wieder in die Alhambra. Heute war der Garten dran!
Echt schön, vor allem der Blick auf Granada. Aber ich musste wieder feststellen, dass mich Blumen und Pflanzen nicht interessieren und mir wegen des starken Blumengeruchs sogar etwas übel wurde.

Am Mittag bin ich noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und habe mir Granada und die Alhambras von dem Aussichtspunkt Sant Nicolas noch angeschaut, ehe ich meinen Rucksack geholt hatte und Birgit und Norbert auf einen Kaffee getroffen habe :) Man sieht sich quasi nie in Hamburg, aber in Spanien bekommen wir es immer hin hihi
La Alhambra aus der anderen Perspektive

Abends hieß es dann „Tschüss Granada“ und „HOLA BARCELONA!“

Córdoba

In Córdoba kam ich gegen halb 9 an und bin dann direkt ins AirBnb gegangen. Ich war ganz schön platt und hatte weniger Lust noch groß rauszugehen. Deswegen ging es halbwegs früh schlafen.

Am Mittwochmorgen wollte ich eigentlich laufen gehen, aber 1. hatte ich mir am Montag bereits den kompletten linken Fuß mit Blasen zerstört und 2. hat es wie aus Eimern geregnet! Schlimmer als das Hamburger Schietwetter ...

Ich habe mich dennoch aufgerafft und mir im nächstbesten Laden erst einmal ein Regencape und einen Regenschirm gekauft. Dann habe ich mich einer Führung durch Córdoba angeschlossen, die ich allerdings weniger gut fand und mich nach einer Stunde abgesetzt hatte :P also habe ich Córdoba alleine weiter erkundet.

Am Nachmittag hat es denn auch endlich aufgehört zu regnen und es wurde heller.

Das wohl bekannteste in Córdoba ist die Katherale „La Mezquita“, eine Moschee aus der Zeit des maurischem Spaniens. Sie ist eine der größten Moscheen weltweit und wirklich atemberaubend schön. Von außen gar nicht mal soooooooo beeindruckend, geht man aber rein, wird man von etlichen wunderschön aussehenden Säulen überrascht, einer Orgel, die schöner nicht aussehen und klingen kann und einer Decke, die vor Details und Schönheit nur so strotze. Ich habe mich für meine Verhältnisse recht lange dort aufgehalten und die Architektur einfach genossen und dem Orgelspieler zugehört.
Der Innenhof der Mezquita
Und die Mezquita von innen
Die Orgel
#deckengoals
Bevor ich zurück zum Busbahnhof gegangen bin, war ich noch kurz im AirBnB. Dort waren noch weitere Gäste, die ich schon am Abend zuvor kurz kennen lernen durfte. Ein total nettes, etwas älteres Ehepaar. Ihre Wurzeln liegen in Indien, aufgewachsen sind sie aber in Tennesse und leben tun sie in Toronto. Warum nicht?! :D


Am frühen Abend ging die Reise für mich weiter nach Granada. Dazu mehr im nächsten Post!